Logan's Quest for Moab

Nächtlicher Bergrutsch

Vom Lake Tahoe zum Yosemite National Park

Am folgenden Tag, Samstag, den 15.08., fuhren Sara und ich Richtung Yosemite National Park. Von South Lake Tahoe waren es nur gut 200 Meilen. Also etwa vier Stunden Fahrtzeit. So fuhren wir von der Emerald Bay, wo wir unser Lager aufgeschlagen hatten, in nördlicher Richtung um den Lake Tahoe bis zur nordöstlichen Spitze des Sees, um bei Crystal Bay der Ponderosa Ranch aus der Fernsehserie Bonanza noch einen kurzen Besuch abstatteten. Diese zwei Stunden Umweg konnten wir uns leisten, da wir uns bereits recht früh auf den Weg gemacht hatten. Gegen 11:00 Uhr ging es weiter, wir hatten noch 211 Meilen zwischen der Ponderosa Ranch und dem Yosemite National Park hinter uns zu bringen.

Wir fuhren zwischen Wüste und Bergen entlang, genossen die herrlichen Landschaften. Im Radio spielte Springsteen und sein River passte geradezu in diese Landschaft. Sara saß neben mir, hatte ihre Füße auf dem Amaturenbrett und versuchte sich die Zehen zu lackieren. Obwohl wir mit den üblichen langsamen knapp 60 mph den Highway entlang “Cruising” hatte ich doch starke Zweifel, ob es ihr gelingen würde. Aber Sara machte sich nichts daraus; sie war Profi was das Lackieren von Nägel anbetraf. Auch nicht nur einen Millimeter rutschte sie daneben. Ich kurbelte das Fenster runter – trotz der Klimaanlage. Aber der Geruch des Nagellacks war besser bei offenem Fenster zu ertragen.

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Winter im Death Valley

Von Bakersfield ins Death Valley
Emily und ich machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück im Hodel’s Country Dining am Vormittag auf den Weg von Bakersfield ins Death Valley. Von Bakersfield aus waren es über 260 Meilen in das Tal des Todes. Wir fuhren auf kleineren Nebenstraßen nach Lake Isabella in der Nähe des gleichnamigen Sees. Wir machten einen kurzen Stopp um uns zu erleichtern, und unsere Kühlbox mit neuem Eis aufzufüllen. Dann noch ein paar Coke für die Kühlbox, so dass wir in der Wüste nicht verdursten müssen.

Danach folgt die Route immer bergauf bergab weiter Richtung Osten. Wir passierten eine Schlucht des Kearne Rivers, folgten weiter Richtung Olancha und bogen dann Richtung Bishop ab. Es wurde wärmer aber auch immer windiger. Die Wüste wird immer präsenter und wir konnten am Horizont aufsteigende Sandwolken erkennen. Wir kamen durch Panamint Spring. Das Wort “Ort” oder gar “Ortschaft” spottet hier der Bedeutung, denn außer einem heruntergekommenen Motel und einer Zapfsäule mit horent teurem Sprit gibt es hier nichts außer Steinen und Sand. Dennoch ist der Hamburger, den wir uns im Restaurant des Hotels leisten, hervorragend und passt irgendwie in diese Gegend.

Am frühen Nachmittag erreichen wir dann unser Ziel: Death Valley. Erster Anlaufpunkt war Furnace Creek, zentrale Anlaufstelle im Tal, da hier neben dem Visitor Center und der Furnace Creek Ranch auch ein recht teures Hotel mit Golfplatz, das Furnace Creek Inn steht. Natürlich hatten wir keine 400.- oder 500.- Dollar übrig für eine Nacht, deshalb machten wir uns auch gar keine Gedanken darüber.
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Logan Leery’s Reiseberichte

Willkommen bei meinen Reiseberichten.

Ich bin Logan Leery. In den Jahren 1989, 1992, 1995 und 2002 habe ich Reisen in den Südwesten der USA unternommen. Jedesmal eine etwas andere Route und jedesmal mit anderen Personen und jedesmal traf ich andere Menschen und daraus ergaben sich jedesmal andere Anekdoten und Geschichten.

Und genau über diese Geschichten will ich berichten. Ich werde jeden Monat ein bis zwei Anekdoten hier veröffentlichen. Ich würde mich sehr auf Kommentare von euch freuen, oder auf Anekdoten und Geschichten, die ihr vielleicht auf ähnlichen Reisen erlebt habt. Ich bin gespannt darauf.

Also in Kürze geht’s los

Euer Logan

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  • 2008 (3)
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